Neues aus der Forschung

© Universität Wien/Phillip Lichtenegger

 Podcast "Neues aus der Forschung"

 

 

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11 Wege zum erfolgreichen Altern

1. Pflege deine Freundschaften!
Soziale Eingebundenheit beugt psychische Erkrankungen vor und kann vor Depression schützen. Schaffe daher genug Raum und Zeit, um auch außerhalb deiner Familie soziale Kontakte zu pflegen.

2. Bilde dich stets weiter!
Ein längerer Bildungsweg verzögert den geistigen Abbau im Alter und steht in Verbindung mit einer besseren Gedächtnisleistung. Nutze die Chance zur Weiterbildung auch über die Schulzeit hinaus.

3. Führe einen gesunden Lebensstil!
“An apple a day keeps the doctor away”: Achte auf einen gesunden Lebensstil, denn das lohnt sich speziell auch im höheren Alter. Schon wenig genügt. Versuche dich regelmäßig zu bewegen, gesund zu ernähren und Rauchen und übermäßigen Alkoholkonsum zu vermeiden. 

4. Finde deine Berufung!
Wenn du die Möglichkeit hast, einen Beruf auszuüben, in dem du dich entfalten kannst, selbstständig sein kannst und auch Freude an deiner Tätigkeit hast, wirkt sich das positiv auf deine geistigen Fähigkeiten im Alter aus.

5. Keep up your faith!
Gebete, religiöses Engagement und regelmäßige Meditation wirken sich Studien zufolge nicht nur positiv auf die physische und psychische Gesundheit aus, sondern auch auf die Gedächtnisleistung im Alter.

6. Sei achtsam im Umgang mit deinen Emotionen!
Angst und Stress können zu verminderter Gedächtnisleistung führen. Diese kann wiederum zu Angst führen. Versuche, diesen Teufelskreis zu durchbrechen, indem du dich durch Meditation oder ähnliche Übungen in Achtsamkeit übst oder angstreduzierende Entspannungstechniken anwendest.

7. Vorbereitung ist nicht alles, doch ohne Vorbereitung ist alles nichts
Ein positives Bild über das Alter und die bewusste Vorbereitung aufs Alter in verschiedenen Lebensbereichen kann Dir helfen, besser im Alter zurechtzukommen und für altersbedingte Verluste oder Veränderungen gewappnet zu sein.

8. Formuliere klare Ziele und Pläne für deine Zukunft!
Konkrete Ziele helfen dabei, sich besser auf spätere Lebensphasen vorzubereiten und diese aktiv und erfüllend zu gestalten. 

9. Probier’s mal mit Gelassenheit!
Die eigenen Schwächen und Stärken zu akzeptieren und sich in Gelassenheit zu üben, kann zu einem verringerten Sterblichkeitsrisiko führen.

10. Pflege positive Einstellungen über das Älterwerden allein sowie mit deiner*deinem Partner*in!
Gemeinsame Vorstellungen von Paaren über das Älterwerden beeinflussen die Gesundheit sowie die künftigen körperlichen Einschränkungen der Paare.

11. Lass dich in keine Schublade stecken!
Negative Altersstereotype müssen sich nicht unbedingt negativ auf die Gesundheit auswirken. Versuche, aktiv Probleme anzugehen und kritische Erlebnisse zu bewältigen.

 

Zusammengefasst von Teilnehmer*innen des Seminars „Psychologische Determinanten der Vorbereitung aufs Alter“ im Sommersemester 2021. Die Originalliteratur kann hier gefunden werden.



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